Ausgabe 04 | 2011: Hilfe für die Jüngsten

Editorial

Liebe Leserin, lieber Leser,
was passiert mit einem Kind, dessen Eltern die zehn Euro für den Schulausflug nicht zahlen können und das zu Hause bleiben muss? Es wird traurig. Viel schlimmer aber ist die Erfahrung, die danach kommt – nämlich die, ausgeschlossen zu sein. Sie prägt das Kind auf Dauer und macht Kinderarmut
deshalb so fatal. Dem setzt das DRK Hilfsprojekte im ganzen Land entgegen – zum Beispiel den Kinderhilfsfonds in Kiel, den wir Ihnen ab Seite 6 vorstellen.
Was bedeutet Integration? Sicher nicht, dass sich allein nur die Menschen mit Migrationshintergrund anpassen, wie lange gedacht. Der Weg führt nur – und das haben auch Unternehmen und öffentliche Verwaltungen inzwischen erkannt – über die Anerkennung einer Gesellschaft, die kulturell vielfältiger wird. Und in der auch Menschen mit Migrationshintergrund die Initiative übernehmen können – wie
etwa in einem DRK-Treffpunkt in Hamm (Seite 18).

Ich wünsche Ihnen eine interessante Lektüre

Ihr Dr. Rudolf Seiters



Gesellschaft

18 Nah am Menschen
Ein DRK-Treffpunkt zeigt, wie Integration vor Ort gelingt
22 Was ist Glück?
Eckhart von Hirschhausen findet eindeutige Antworten
24 Stolz auf meine Arbeit
Menschen mit Behinderungen überzeugen in der Wirtschaft
26 Im ganzen Land präsent
Wie das DRK sich und seine 4600 Ortsvereine organisiert

Service

28 Gesunde Ernährung
Gewohnheiten kann man ändern- auch die, zu kalorienhaltig zu essen
30 Rätsel
Mitmachen und gewinnen
30 Impressum

Aktuelle Ausgabe 4 | 2011

Titel: Kinderarmut - Hilfe für die Jüngsten